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- VDW (Fugenmaterial)
- Wassersäulen
- Wasserspiele
- Ziersteine
Pflastersteine
Beton- und Natursteine sind aus der Garten- und Hofraumgestaltung nicht wegzudenken.
Sie sind nicht nur extrem druckfest und frostbeständig, sondern durch ihre Maßgenauigkeit auch wirtschaftlich in der Verlegung und verfügen über eine hohe Abriebfestigkeit. Die neuen Gestaltungspflaster überzeugen durch eine grenzenlose Vielfalt an Farben, Formaten sowie Oberflächen und lassen sich daher perfekt auf den jeweiligen Baustil und Charakter des Gebäudes abstimmen.
Pflaster mit gebrochenen Kanten und strukturierter Oberfläche zum Beispiel vermitteln Plätzen und Wegen einen ganz besonderen Charakter. Sie unterstreichen nicht nur den Charme historischer Bauten, sondern setzen zudem als Gegenpart sachliche Architektur perfekt in Szene. Scharfkantige Steine hingegen schaffen ein modernes, gradliniges Fugenbild und eine sachlich strukturierte Fläche.
Um einer Versiegelung von Oberflächen entgegenzuwirken, bieten viele Hersteller ökologische Pflastersteine an. Diese Systeme unterstützen den natürlichen Kreislauf, indem das Regenwasser über eine versickerungsfähige Oberfläche und die Fugen wieder dem Boden zugeführt wird.
Haben Sie sich für Ihren persönlichen Stein entschieden, so sind wir mit unserer leistungsstarken Logistik in der Lage, große und auch kleine Mengen kurzfristig und zum gewünschten Termin zu liefern. Wir helfen Ihnen dabei, Ihre Gartenträume in die Realität umzusetzen!
Betonpflaster
Der Betonwerkstein ist ein vorgefertigtes Erzeugnis.
Der Betonwerkstein besteht aus Beton, dessen Ansichtsflächen werksteinmäßig bearbeitet oder als Betonfertigteil besonders gestaltet sind.
Geschliffener Betonwerkstein wird heute oft mit dem Begriff „Terrazzo“ belegt, obwohl dieser streng genommen allein den vor Ort gegossenen und bearbeiteten Bodenbelag bezeichnet, der nicht aus vorgefertigten Teilen besteht.
Industriell werden Betonpflastersteine aus einem Mix von Zement, Gesteinskörnung und Wasser gefertigt. Der daraus entstandene Frischbeton kann anschließend in jede beliebige Form gegeben werden. Der Zementgehalt beträgt 300-350 kg/m³ bei einer Gesteinszusammensetzung von 50-60% Sand und 40-50% Splitt oder Kies. Des Weiteren müssen die Steine durch entsprechende Betonzusätze gegen Frost- oder Tausalzschäden widerstandsfähig gemacht werden. Betonsteine bestehen aus zwei Betonarten.
Der Beton an der Unterseite des Steins (Kernbeton) wird mit einer Deckschicht (Vorsatzbeton) ergänzt. Durch das Einfärben des Vorsatzbetons oder durch Zugeben von gebrochenem Naturstein kann die Oberfläche von Betonsteinen verändert werden.
Die Betonsteine werden mit oder ohne Fase gefertigt. Die Verwendung von Steinen ohne Fase ist üblich auf Radwegen und/oder Wegen, die beispielsweise mit Rollstühlen oder Einkaufswagen befahren werden. Durch das Fehlen der Fase wird der Rollwiderstand gesenkt und gleichzeitig der Fahrkomfort erhöht sowie das Reifen-Fahrbahn-Geräusch reduziert.
Alternativ zum Pflaster aus Naturstein ist heute das Betonsteinpflaster im Einsatz. Diese Pflasterart ist preiswerter und exakter in ihrer Formgebung. Seit ihrer Anwendung im 20. Jahrhundert haben sich verschiedenartige Form- und Farbkombinationen sowie Verbundarten entwickelt. Durch ihre regelmäßige Form ist eine großflächige Verlegung mit maschineller Unterstützung möglich.
Betonarten
Folgende Betonpflasterarten werden unterschieden:
- Betonstein
- Dieser gewöhnliche Stein wird in quadratischer oder rechteckiger Form gefertigt und kann mit oder ohne gebrochener Kante ausgeführt sein. Um den Einbau zu erleichtern, sind an den Seiten der Steine Abstandhelfer oder Noppen vorhanden.
- Betonplatte
- Die Betonplatten sind definitionsgemäß mindestens viermal länger als dick. Die Bruchempfindlichkeit solcher Platten ist erheblich größer als die von Betonsteinen, was durch eine höhere Materialfestigkeit ausgeglichen werden muss.
- Betonverbundstein
- Betonverbundsteinpflaster werden in einer nahezu unüberschaubaren Formenvielfalt von der Industrie produziert. Vorteilhaft auf die Tragfähigkeit wirkt sich die Verbundwirkung der Steine in horizontaler und vertikaler Richtung aus. Das Fugenbild ist dabei je nach Steinform unterschiedlich.
- Betonzierstein
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Betonziersteine zeichnen sich durch eine besondere Farbgebung oder auch Oberflächenbeschaffenheit aus. So wird mit Hilfe von Weißzement oder Pigment die Steinfarbe verändert. Die Oberfläche wird durch Waschen, Schleifen, Stocken oder Kugelstrahlen verändert. Um dem Pflaster eine antike Optik zu verleihen, werden die Steine gekollert, wodurch die Kanten unregelmäßig gebrochen werden.
Zudem kann die Oberfläche des Betonsteins durch eine Zusammensetzung des Vorsatzbetons verändert werden (Splitt- oder Kieselvorsätze). Zu den Betonziersteinen zählen auch Pflastersteine, die sich aufgrund ihrer Oberfläche für die Orientierung von Blinden und Sehbehinderten eignen. So werden für die Orientierung auf der Oberfläche der Steine Rillen oder Noppen ausgebildet, die mit dem Langstock oder den Schuhsohlen erfühlbar sind.
Tonpflasterklinker
Der Name rührt daher, dass beim Zusammenschlagen zweier Klinker ein hoher Klang erzeugt wird.
Herstellung
Pflasterziegel bzw. Pflasterklinker sind Baustoffe, die in Norddeutschland und in den Niederlanden seit über 300 Jahren im Straßenbau verwendet werden. Pflasterklinker werden heute aus Lehm, Ton oder tonigen Massen mit oder ohne Zusatzstoffen geformt und bis zur Sinterung gebrannt. Die mechanisierte Herstellung von Pflasterklinkern in modernen Anlagen lässt sich in 9 Produktionsschritte untergliedern.
Die für die Herstellung von Pflasterklinkern verwendeten natürlichen Tonvorkommen werden im Tagebau mechanisch abgebaut. Für die Rohstoffgewinnung ist der Einsatz von Baggern (meist Eimerkettenbagger oder Radlader) erforderlich. Das Material wird auf diese Weise schonend gewonnen und auf Transportwagen (Loren oder Lastwagen) verladen. Die überwiegende Menge der Rohstoffe wird in unmittelbarer Nähe der Klinkerwerke gewonnen, so dass sich sehr kurze und energiesparende Transportwege ergeben. Die Farbskala gibt mögliche Farbnuancen wieder. Je nach Art des Tones und der Brenntemperatur und Brennatmosphäre können unterschiedliche Klinkerfarben erzielt werden – von gelb über rot bis hin zu sehr dunklen Tönen.
Stufen der Rohstoffaufbereitung
Nur selten kommen Lehm, Ton oder Schieferton in ihrer Zusammensetzung und Struktur so vor, wie sie für die Herstellung von Pflasterklinkern erforderlich sind. Deshalb muss das gewonnene Rohmaterial im Klinkerwerk aufbereitet werden. Die Aufbereitung der Rohstoffe für die Herstellung von Pflasterklinkern erfolgt in mehreren Schritten:
- Mischen der Rohstoffe Ton und Lehm sowie Beigabe von Sand, Tonmehl oder anderen geeigneten Magerungsmitteln
- Aussondern unerwünschter Bestandteile
- Zerkleinern zu großer und zu harter Bestandteile
- Einstellen der gewünschten Plastizität durch Feuchteregulierung
Die Rohstoffe durchlaufen dabei einen Walzenbrecher, den Kastenbeschicker, den Kollergang und das Walzwerk. Eine besondere Bedeutung bei der Feinaufbereitung der Rohstoffe kommt dem Kollergang zu. Hier werden mit rundumlaufenden Walzen die gröberen Bestandteile des bereits voraufbereiteten Materials weiter zerkleinert, bevor es dem Walzwerk zugeführt wird, indem es auf die gewünschte Korngröße (0-1 mm) gebracht und so zu einem feinkörnigen Vorsatz wird. Um den gemischten und zerkleinerten Rohstoff plastisch verarbeitbar zu machen, wird anschließend Feuchtigkeit zugesetzt.
Formen
Über ein Walzwerk gelangt das aufbereitete Rohmaterial durch die Vakuumkammer, in der es entlüftet, mit Heißdampf erwärmt und dadurch geschmeidig gemacht wird, in die Presse. Diese ist in den meisten Fällen eine Strangpresse. Das Rohmaterial wird dabei mit einer Schnecke zum Mundstück der Presse strangförmig herausgedrückt. Der geformte Strang wird am Abschneider mit Drähten auf die gewünschten Längen abgeschnitten. Die so entstandenen Rohlinge entsprechen schon der Form des fertigen Klinkers, sind jedoch in ihren Abmessungen größer als der fertige Pflasterklinker. Dies ist notwendig, da der Rohling bei der Trocknung und beim Brennen schwindet. Das Schwinden ist rohstoffabhängig und liegt zwischen 7 % und 12 %. Bei Rohlingen für Pflasterklinker mit an der Sichtseite umlaufender Fase wird diese bereits am Strang angeformt.
Trocknen
Die in feuchtem Zustand geformten Rohlinge werden in Trockenkammern bei Temperaturen bis zu 100° C langsam getrocknet. Hierbei wird der Masse Wasser entzogen. Die getrockneten Klinker-Rohlinge werden auf spezielle Tunnelofenwagen automatisiert so gestapelt, dass zwischen den Rohlingen ein ausreichender Abstand für die Durchströmung mit heißer Luft beim Brennvorgang verbleibt (Setzschema). Auf den Transportwagen werden die gesetzten Rohlinge in den Tunnelofen gefahren.
Brennen
Die getrockneten Rohlinge werden während der Durchfahrt des Transportwagens im Tunnelofen gebrannt. Bei Temperaturen von über 1.100° C werden die Rohstoffkomponenten durch chemische Umwandlung bis zur Sinterung gebrannt. Dabei entsteht der charakteristische Klang des Klinkers. Während des Brennvorgangs durchlaufen die auf Tunnelofenwagen gesetzten Rohlinge zunächst die Vorwärmzone, dann die eigentliche Brennzone und danach die Abkühlzone. Sie werden dabei langsam erwärmt, gebrannt und allmählich wieder abgekühlt. Dadurch wird ein Produkt gewährleistet, das frei von Spannungsrissen ist. Der gesamte Brennvorgang dauert etwa 72 Stunden. Während dieser Zeit durchläuft das Brenngut die Länge des Tunnelofens, die je nach Bauart zwischen 60 und 180 Metern liegen kann, um als fertige Pflasterklinker den Ofen wieder zu verlassen.
Die Energiezufuhr zum Tunnelofen erfolgt meist von der Oberseite her, gelegentlich auch von der Seite. Überwiegend wird Erdgas zum Brennen der Klinker verwendet, das besonders rückstandsarm verbrennt. Nicht mehr benötigte Wärmeenergie wird in Wärmerückgewinnungsanlagen, zum Beispiel in der Trockenanlage, zur Wiederverwendung aufbereitet.
Vorteile vom Klinkerpflaster
- Ein Bodenbelag aus der Natur (hochwertiger Ton bei über 1.100° C)
- natürliche, keramische Farben – dauerhaft farbbeständig und lichtecht
- frostsicher und resistent gegenüber äußeren Einflüssen wie Hitze, UV-Licht und chemischen Stoffen wie Säuren und Laugen
- eben, trittsicher, belastbar, robust, langlebig, wirtschaftlich, pflegeleicht und ökologisch wirksam
Natursteinpflaster
Als Naturstein bezeichnet man ganz allgemein alle Gesteine, wie man sie in der Natur vorfindet, sofern man sie als wirtschaftliches Gut betrachtet und erwirbt.
Natursteine werden in Steinbrüchen abgebaut und anschließend in steinverarbeitenden Betrieben auf Maß gesägt und hinsichtlich der Oberfläche bearbeitet. Unebenheiten, Farbunterschiede und Einschlüsse sind bei Natursteinen nicht zu verhindern und machen den Reiz eines Natursteines aus.
Gestaltungen der Steinoberflächen bei Natursteinen sind abhängig von einer Reihe von Faktoren wie beispielsweise der Gesteinsfamilie, der Dicke des Materials und von der Beschaffenheit der einzelnen Minerale im Gestein. Naturwerkstein hat eine hohe Bandbreite an Farben und Oberflächengestaltungen, die von keinem Kunstmaterial erreicht werden.
Natursteine mit gleicher oder ähnlicher Optik können sehr unterschiedliche technische Eigenschaften besitzen.
Ein „billiger“ Granit kann fast die gleiche Optik wie ein hochwertiger Granit haben. Eine häufig gehandelte Marmorsorte aus Carrara wie z.B. Carrara C kann „rosten“ – ein anderer Carrara C jedoch nicht. Trotz gleichen Aussehens und gleicher Verlegung tritt die gelbliche Verfärbung also nicht immer ein.
Braune Verfärbungen („Rost“) können an der Oberfläche von Naturwerkstein durch zwei chemisch unterschiedliche Stoffgruppen ausgelöst werden:
- Verfärbungen biologischen Ursprungs (vermoderndes Pflanzenmaterial, Bodenlösungen mit organischen Bestandteilen).
- Ausfärbungen von gelben bis rostfarbenen Eisenverbindungen, die unter der petrografischen Sammelbezeichnung „Limonit“ zusammengefasst sind und gewöhnlich als „Rost“ bezeichnet werden.
Auch die technischen Daten fallen sehr unterschiedlich aus, vor allem in den Punkten Wasseraufnahme und Festigkeit. Allein die Optik sagt nicht aus, inwieweit sich ein Stein für einen bestimmten Zweck eignet. Die verschiedenen Empfindlichkeiten und Risiken sind aus dem Aussehen nicht zu erkennen.
Kalkhaltige Natursteine (Kalkstein und Marmor), Gneise und Tonschiefer sind säureempfindlich und bedürfen einer anderen Pflege und Reinigung als andere Natursteine, wenn sie als Bodenbelag verbaut werden. Granit und Basalt sind sehr harte, feste und oft dichte Natursteine. Sie werden häufig im Außenbereich verwendet, wo eine hohe Belastung besteht. Kalksteine und Marmore sind weniger hart und werden meistens im Innenbereich eingesetzt. Alle Materialien zeigen durch die Nutzung ihre typischen Alterungsspuren.
Keramikplatten
Keramische Fliesen gelten aufgrund ihrer Oberflächenbeschaffenheit als schmutzunempfindlich und damit besonders reinigungsfreundlich.
Keramische Bodenplatten müssen heutzutage sowohl funktionell als auch dekorativ sein. Zudem werden sie den Natursteinmaterialien nachgeahmt, sodass man Natursteinplatten und Keramikplatten auf den ersten Blick häufig kaum noch unterscheiden kann.
Die keramischen Platten sind farbecht, säure- und chemikalienbeständig, sehr pflegeleicht und ihr Erscheinungsbild verändert sich im Laufe der Zeit nur geringfügig oder gar nicht. Bei glasierten Bodenplatten ist es jedoch wichtig, schleifende Verschmutzungen wie scharfen Sand regelmäßig zu entfernen.
Aufgrund ihrer geringen Wasseraufnahme von weniger als 0,5% weisen keramische Terrassenplatten eine große Ähnlichkeit zu Porzellan auf. Sie sind frostbeständig und das sogar bei Verwendung von Streusalzen.
Zum Teil sehr unterschiedliche und natürliche Muster entstehen durch mechanische Pulvertechniken und digitale Applikationen. Mit diesen Techniken lässt sich theoretisch eine unendliche Anzahl verschiedener Platten in ein und derselben Serie herstellen – jedoch weist in etwa jede 18. bis 20. keramische Platte ein ähnliches Muster auf.
Sie werden in der Regel kaum ein gleiches Farbspiel in Ihren Platten finden.
Durch die rauen Strukturen bleiben die Platten auch unter nassen Umständen sicher begehbar, ohne die Pflegefreundlichkeit nachteilig zu beeinflussen. Die Oberflächen der Keramikplatten sind den Verhältnissen im Außenbereich angepasst.
Verlegung
Die Platten kann man sowohl auf Splitt, Stelzlagern (bei 60/60 Platten) oder auf Drainagemörtel verlegen.
Verlegung im Splitt
Die Platten werden in einem 2-5 cm starken, abgezogenen Edelsplitt (Körnung 2-5 mm) mit einem Gefälle von mind. 1,5–2 % fluchtgerecht verlegt. Unter Zuhilfenahme eines Gummihammers können die Platten leicht fixiert und eventuelle Höhenunterschiede für eine ebene Oberfläche korrigiert werden. Die Platten sind mit einer Fugenbreite von 3 bzw. 6 mm zu verlegen. Um die Platten gegen ein seitliches Abwandern zu sichern, können je nach Gegebenheit Profile, Randsteine oder Palisaden eingesetzt werden. Staunässe an den Belagsrändern ist zu vermeiden. Bitte berücksichtigen Sie ebenfalls Dehnungsfugen (8 mm) sowie Fugen im Randbereich. Die Fugen werden mit einem Fugensplitt (1-3 mm), auf Wunsch auch wachstumshemmend, ausreichend verfüllt.
Verlegung auf Stelzlagern (bei 60/60/2)
Um die Platten gegen ein seitliches Abwandern zu sichern, können je nach Gegebenheit Profile, Randsteine oder Palisaden eingesetzt werden. Staunässe an den Belagsrändern ist zu vermeiden. Auf den mit einem Gefälle von 1,5–2 % vorbereiteten Untergrund werden die Platten fluchtgerecht auf die Stelzlager gelegt, wobei die Stelzlager genau unter dem Kreuzpunkt der Fuge platziert werden.
Die Platten sind mit einem Fugenabstand von 3 mm zu verlegen. Halbe oder Viertel Stelzlager können mit einem Messer oder einer Schere aus den Stelzlagern geschnitten werden. Die Fuge wird bei einer Verlegung auf Stelzlagern nicht ausgefugt, da hier die Drainage nicht über die Oberfläche erfolgt. Eine Abdichtung des Unterbaus ist dabei zu gewährleisten.
Verlegung auf Drainagemörtel
Um die Platten gegen ein seitliches Abwandern zu sichern, können je nach Gegebenheit Profile, Randsteine oder Palisaden eingesetzt werden. Staunässe an den Belagsrändern ist zu vermeiden. Bitte berücksichtigen Sie ebenfalls Dehnungsfugen (8 mm) sowie Fugen im Randbereich. Prinzipiell empfehlen wir in diesem Bereich den Einsatz einer Drainagematte, um eine ausreichende Drainage zu gewährleisten. Der Mörtel ist gemäß den Herstellerangaben zu erstellen und in entsprechender Stärke mit einem Gefälle von mindestens 1,5 bis 2% einzubauen. Anschließend werden die Platten auf der Rückseite mit einer Haftschlämme „frisch in frisch“ fluchtgerecht verlegt. Unter Zuhilfenahme eines Gummihammers können die Platten leicht fixiert und eventuelle Höhenunterschiede für eine ebene Oberfläche korrigiert werden. Die Fugen werden mindestens 6 mm mit einem drainagefähigen Material ausgefugt.
Keramikplatten gehören nicht zu unserem Lagerbestand. Unsere Lieferanten liefern jedoch innerhalb kürzester Zeit Ihre Bestellungen zu unserem Lager aus.
Ziersplitt / Zierkies
Ziersplitte und Zierkiese erfreuen sich großer Beliebtheit zur individuellen Gartengestaltung oder als dekorativer Spritzschutz für den Haussockel.
Zum Gartentrend hat sich in den letzten Jahren der Zierkies/Ziersplitt entwickelt. Ziersplitt ist ein meist kleinerer gebrochener, kantiger Naturstein. Ein Rundkorn bezeichnet man als Zierkies, dieser wird entweder von Natur aus gerundet oder aus kantigem Splitt in einer Trommel nachgerundet.
Zierkiese/Ziersplitte haben viele Vorteile: er ist dekorativ, verhindert Unkraut, ist sehr pflegeleicht und schützt gleichzeitig den Boden vor zu schneller Austrocknung.
Den Einsatzmöglichkeiten der Zierkiese/Ziersplitte sind keine Grenzen gesetzt. Lediglich sollte man beim Einsatz im Teich und bei Wasserspielen abklären, ob eventuell kalkhaltige Splitte nicht verwendet werden dürfen.
Mit den Splitten können auch Kiesbeete angelegt werden, ebenso können die Materialien in Pflanztröge oder Beeten verwendet werden. Gern werden Jütlandfindlinge oder Wasserbausteine auch für Bachläufe verwendet.
Münsterländer Schlosssplitt
Wassergebundene Wegedecken können als natürlicher Belag auf öffentlichen Rad- und Wanderwegen, auf öffentlichen sowie privaten Parkplätzen/Einfahrten und für Wege in Gärten eingesetzt werden.
Wassergebundene Wegedecken werden schon lange als natürliche Beläge für öffentliche Rad- und Wanderwege eingesetzt. Bei den herkömmlichen Materialien gibt es mit voranschreitender Nutzungsdauer häufig Probleme mit der Wasserdurchlässigkeit. Dies liegt daran, dass sich die Materialien durch eine zu geringe Festigkeit/Stabilität des Materials und/oder durch einen Lehm- und Tonanteil mit der Zeit selbst verdichten.
So kommt es im Winter oder generell bei starkem Regen zu Pfützenbildung und Verschlammung des Belages. Im Sommer hingegen staubt das Material sehr stark.
Münsterländer Schlosssplitt ist die wassergebundene Wegedecke, die diese Probleme löst und weitere Vorteile bietet.
Dadurch, dass das Material gewaschen ist (deutliche Verringerung des Feinanteils) und durch die Stabilität des Quarzmaterials verdichtet sich der Münsterländer Schlosssplitt nicht und bleibt dauerhaft wasserdurchlässig. Mit dem richtigen Aufbau und der richtigen Verarbeitung bietet unser Material einen langlebigen und sehr stabilen Belag. Die Flächen sind wartungsarm und tragen dadurch zu geringen Unterhaltskosten bei. Die nicht versiegelten Flächen führen das Regenwasser dem Grundwasser zu und sind daher nachhaltig.
Der Münsterländer Schlosssplitt eignet sich sowohl für den Neubau von Flächen als auch für die Sanierung von Bestandsflächen. Die helle Farbe des Materials reflektiert viel Licht und erhöht so die Helligkeit auf Wegen.
Wenn Sie mehr erfahren wollen oder Fragen haben, sprechen Sie uns einfach an.
Trockenmauer
Als Trockenmauerwerk bezeichnet man ein Mauerwerk aus Natur- oder Betonsteinen, das ohne Zuhilfenahme von Mörtel errichtet werden kann.
Die einzelnen Steine werden lose übereinandergesetzt und von hinten mit einem Schüttgut wie z.B. Muttererde hinterfüllt. Die dabei auftretenden Fugen können mit verschiedenen Pflanzenarten bepflanzt (bestückt) werden. Trockenmauern fügen sich natürlich und harmonisch in das Gartenbild ein und werden als Einfassung, Abgrenzung zu anderen Bereichen oder in Form einer Kräuterspirale genutzt.
Eine große Auswahl verschiedener Materialien, Farben, Bearbeitungen und Größen sind am Lager vorrätig.
Beispiele:
- Mosel Grauwacke
- Lindlarer Grauwacke
- Bingener Grauwacke
- Grauwacke Trockenmauerscheiben
- Ruhrsandstein
- Trentelburger Sandstein
- Weißenburger Sandstein
- Porphyr-Mauerstein
- Schiefer
- Jura-Kalkstein
- Bourgogne
- MTV-Basalt
- Gabbro
- verschiedene Betonstein-Sorten
Gabionen
Gabionen und Natursteine sind aus der Garten- und Hofraumgestaltung nicht wegzudenken.
Gebrauchte Natursteine
Basalt, Grauwacke usw.
Des Weiteren sind wir europaweit einer der führenden Händler für den An- und Verkauf von gebrauchten Natursteinen.
Wissen
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Unterbau / Bauweise
Im Bereich des Pflasterbaus haben sich über die Zeit viele verschiedene Bauweisen entwickelt und bewährt, es sind jedoch nur wenige dieser Bauweisen in Norm und Richtlinien festgeschrieben.
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Pflastersteine & Verlegung
Verlegung in 11 Schritten (mit 8 cm starkem Pflaster, geeignet für PKW)
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Verlegung der Natursteine
Früher galt die Dickbettverlegung als die Standard-Verlegemethode für Keramik- und Natursteinbeläge.
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Ausblühungen
Die Natur macht Ihnen was weiß
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VDW VarioSand
Eine unkrautfreie und pflegeleichte Belagsfläche ist heute mehr denn je der Anspruch an Pflasterungen in privaten, sowie in öffentlichen Bereichen.
Unsere Ausstellung ist auch außerhalb der Öffnungszeiten für Sie geöffnet
Die Ausstellungsfläche unseres Unternehmens ist 4000 m² groß und verfügt über eine riesige Auswahl an Produkten verschiedener Hersteller.
Zur AusstellungKontakt
Telefon 02861 3095
- 02861 3095
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46325 Borken
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